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Katar besiegt Saudi-Arabien

Die Fußballnationalmannschaft des kommenden FIFA-WM Gastgebers Katar, setzte sich vor aufgeheizter Stimmung gegen die Mannschaft Saudi-Arabiens beim Asien-Cup durch. Mit dem 2:0 Sieg über Saudi-Arabien in Abu Dabi konnte sich das kleine Emirat souverän geben den mehrfachen WM-Teilnehmer durchsetzen und den Gruppensieg erzielen.

Das hochbrisante Spiel fand vor dem aktuellen Konflikt (Katar-Krise) der beiden Länder in entsprechender Stimmung statt.

Die Tore für das katarische Fußballteam erzielten Almoez Abdulla kurz vor dem Halbzeitpfiff und in der 80. Minute.

Verkauf von ersten Tickets für die FIFA WM 2022 in Katar

Tickets für die FIFA WM 2022 in Katar

Pretty Woman kaufte, beziehungsweise besser gesagt ersteigert, Tickets für die FIFA Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar. Julia Roberts erwarb die Tickets im Rahmen einer Spendenveranstaltung, die von Sean Penn organisiert wurde. Die 51 jährige Schauspielerin ersteigerte die Tickets für einen Preis von 90.000 Euro.

Quelle: https://www.gulf-times.com
Bildquelle: https://dohanews.co/

Alkohol in Katar deutlich teurer – Sündensteuer auf Bier zur FIFA WM 2022 in Katar

Am 01. Januar wurde im Emirat Katar eine Steuer eingeführt, die für Alkohol, Zigaretten und Energie Drinks gilt. Das Gesetz beinhaltet eine 100%tige Steuerabgabe auf entsprechende Konsumprodukte und 50%tige Abgabe auf Getränke mit hohem Zuckergehalt.

Diese Steuer wird in den Medien aktuell als „Sündensteuer“ bezeichnet.

Durch dieses Gesetz kommt es zu einem extremen Anstieg der Preise für alkoholische Getränke, so kostet beispielsweise ein Liter Bombay Sapphire Gin aktuell rund 80 Euro. Ein Heineken Pack mit 24 Dosen (0,33 Liter) kostet aktuell rund 90 Euro.

Ein Liter Bombay Sapphire Gin für rund 80 Euro

Heineken 24 Packung für rund 90 Euro

Das neue Gesetz wird mit dem Hinweis begründet, dass Alkohol keine Tradition in dem muslimischen Land Katar hat. So ist es auch nicht möglich in Katar Alkohol zu erwerben.

Grundlegend ist der Kauf von Alkohol in dem Wüstenemirat Katar möglich und legal, allerdings nur in lizenzierten Bars, Klubs, Lokalen oder Hotels unter der Vorlage einer entsprechenden Erlaubnis.

Quelle: https://www.middleeasteye.net

Katar plant aktuell keine Aufstockung bei der Deutschen Bank

Das Emirat Katar dementiert die Spekulation um die Erhöhung des Aktienanteils bei der Deutschen Bank.

Dieses Dementi wurde nötig, da diverse Medien über eine mögliche Aufstockung der Aktien spekulierten.

Diese Spekulationen fußt lediglich auf einer Aussage von Yousuf Mohamed Al-Jaida,Vorstandschef des Qatar Financial Center. Dieser bekräftigte den Wunsch des Emirates sich zukünftig noch mehr in Deutschland zu engagieren. Dem Handelsblatt teilte er beim Wirtschaftsforum in Doha mit „Wir werden in Deutschland in eine große Finanzinstitution investieren. Das wurde am Rande des Doha Forums besprochen und wird in Kürze bekanntgegeben.“

Vor diesem Statement des Kataris kam es zu Spekulationen, dass wohl die Deutsche Bank als konkretes Investmentziel durch das Qatar Financial Center ins Auge gefasst wurde. Ebenso wurde die Tatsache, dass ausschließlich der CEO der Deutsche Bank-Chef, Christian Sewing, als Vertreter eines DAX-Unternehmens beim Treffen in Doha vor Ort war, als Beleg für diese Spekulation herangezogen.

Emir von Katar in der Türkei

Recep Tayyip Erdogan, der türkische Staatspräsident, wird kommenden Montag mit dem Emir (Tamim bin Hamad Al Thani) von Katar zusammentreffen.

Das Treffen des Emirs und Recep Tayyip Erdogan wird Istanbul stattfinden, im Rahmen der 4. Sitzung des Strategieausschusses zwischen der Türkei und Katar.
Die Konferenz wird Emir von Katar und Erdogan geführt.
Das besagt Treffen dient vor Allem dem Ausbau der bereits aktuell sehr gut etablierten Zusammenarbeit in diversen Bereichen zwischen den beiden Ländern
sowie allgemein dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Ebenso ist die schriftliche Unterzeichnung diverser Vereinbarungen zwischen Katar und der Türkei geplant.

Salwa Canal Project – Kanal soll Katar isolieren

In der seit ca. einem Jahr andauernden Katar-Krise geht Saudi-Arabien den nächsten Schritt. Das Emirat plant, seinen Nachbarn komplett zu isolieren. Isolation Katars. Hierzu solle ein Kanal zwischen Katar und Saudi-Arabien geschaffen werden.

Salwa Canal Project – Kanal soll Katar isolieren

Salwa Canal Project – Kanal soll Katar isolieren

Laut gulfnews.com plant Saudi-Arabien unter dem Namen „salwa canal project“ den Bau eines Wasserkanals. Dieser soll sich von Salwa bis nach Khor Al Adeed erstrecken. Nach aktuellen Plänen soll der neue Wasserweg 200 Meter breit und 15 bis 20 Meter tief werden, so dass Schiffe mit bis zu ca. 300 Meter Länge und ca. 35 Meter Breite die neue Wasserstrasse befahren können. Der geplante Kanal hätte eine Länge von ca. 60 Kilometern. Er soll sich innerhalb des saudischen Staatsgebietes befinden, ca. einen Kilometer von den offiziellen Grenzen zu Katar.

Der Plan zum Kanalbau wird von den zuständigen Stellen des Verteidigungsministeriums und der Grenzpolizei unterstützt.

Kosten für das Salwa Canal project

Nach aktuellen Schätzungen wird von Projektkosten in Höhe von ca. 2,8 Milliarden Saudischen Rial ausgegangen, was ca. 0,64 Milliarden Euro entspricht. Die Finanzierung des Kanalbaus soll durch private Investoren geschehen.

Militär Stützpunkt und Endlager für Nuklearabfälle geplant

Im Bereich zwischen dem Kanal und der offiziellen Staatsgrenze zu Katar plant Riad den Bau eines militärischen Stützpunkts sowie eines Lagers für Nuklearabfälle der saudischen Kernkraftwerke, welche allerdings aktuell noch in Planung sind.

Quelle: https://gulfnews.com

Quelle: https://www.arabianbusiness.com