Hunde im Islam

Hunde im Islam

Wie werden Hund im Islam gesehen? Im Islam gibt es keine klare und eindeutige Regel zur Bewertung von Hunden bezüglich ihrer Reinheit. Selbst muslimische Gelehrte des Rechts haben verschiedene Auslegungen in Bezug auf die rituelle Reinheit von Hunden. Hierbei können grundlegend drei verschiedene Ansichten unterschieden werden.

Hunde im Islam
Hunde im Islam

Malikiten

Bei den Malikiten gilt der Hund als rituell rein. Selbst im nassen, gerade frisch aus dem See und auch der Speichel des Hundes werden als rein bewertet.

Hanbaliten und Hanafiten

Im Gegensatz zu den Malikiten bewerten die Hanbaliten und Hanafiten lediglich den Hund an sich als rein. Hanbaliten der Hund an sich rein, der Speichel des Vierbeiners wird allerdings als unrein betrachtet. Wie die Hanbaliten und Hanafiten nasse Hunde bewerten, konnte final nicht geklärt werden.

Schiiten und Schafiiten

Als generell unrein betrachten Schiiten und Schafiiten Hunde, unabhängig davon, ob die Tiere nass oder trocken sind.

Da bei einem ersten Kontakt mit einem in Katar lebenden Menschen nicht klar ist, zu welcher Gruppe gehört, sollte man als Hundebesitzer immer davon ausgehen, dass der Hund als unrein vom Gegenüber betrachtet wird. Das bedeutet, Hunde werden eher als Nutztiere, wie Jagd-, Wach- oder Hütehunde und weniger als vollwertiger Begleiter oder Familienmitglied betrachtet.